Saisonabschluss in Bella Italia

Letztes Wochenende hab ich eine für mich besonders anspruchsvolle Saison beendet und ich freu mich sehr, dass ich in diesem Jahr doch noch einen abschließenden Rennbericht schreiben kann.

Nachdem ich Ende Mai voller Selbstvertrauen von Lanzarote zurückgekommen bin, musste ich Ende Juni beim folgenden Trainingswettkampf in Gösselsdorf als Führende meiner AK das Rennen aufgrund einer Verletzung beim Laufen vorzeitig beenden. Markus steuerte mit viel Geduld mein Training dementsprechend und wir konzentrierten uns auf das was ging. Laufen war leider nicht möglich. 

Woche um Woche verging und meine Verzweiflung wurde größer. Die WM in der Schweiz rückte immer näher…… Doch an ein Laufen war nicht zu denken und letztendlich musst ich sie schweren Herzens absagen und hoffte, wenigstens beim Ironman in Italien wieder an den Start gehen zu können. 

Und dann endlich…..Ende August…… nach fast zwei Monaten Pause, die ersten 13 Minuten die ich laufen konnte. Wir tasteten uns langsam wieder nach vorne. 20min……30min…… viel Zeit blieb nicht, aber es funktionierte, am 21. September stand ich in Cervia beim Ironman Emilia Romagna am Start, gemeinsam mit 3000 anderen Athleten aus der ganzen Welt.

Spannend, wie immer, waren die Tage vor dem Rennen. Das Schwimmen war extrem anspruchsvoll und wäre aufgrund der Wetterverhältnisse und damit verbundenen Wellen und Strömungen beinahe abgesagt worden. Ich stieg als 4. meiner AK aus dem Wasser, und hab mich auf den 180 km am Rad auf den 2. Platz nach vorne gearbeitet!

Es lief super, ich bin sehr gut durch die 2. Wechselzone gekommen und konnte schnell einen guten Laufrhythmus finden. Leider hat sich dann der Trainingsrückstand doch bemerkbar gemacht und ich konnte den Spitzenplatz nicht halten. Ich möchte nicht undankbar sein und freu mich natürlich, dass ich überhaupt wieder laufen konnte und das Rennen in 11:51h gefinisht habe. Aber mein oberstes Ziel, Hawaii, hab ich verfehlt. Das hat mich enttäuscht, mir aber auch gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen. Und Dankbarkeit alleine hilft mir da leider nicht weiter, die Weltklasse ist nun mal kein Spaziergang….. 

Deshalb werde ich diese anspruchsvolle Saison auch nützen, weiter an mir zu arbeiten und meine großen Ziele mutig verfolgen um meine Träume zu realisieren. 

Ich danke euch allen von Herzen für eure Unterstützung, alleine ist so ein Projekt ungleich schwer!!! 

Danke Markus für deine unendliche Geduld, dieses Jahr wars besonders schwer für dich!!!

Danke meiner Familien und meinen Freunden, dass sie immer hinter mir stehen und für mich da sind!!!

ALOHA und MAHALO

eure Hexi 

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