Spartathlon – der Bericht

Seit zwei Wochen ist er wieder Geschichte, der Spartathlon, und mit wertvollen Erfahrungen bin ich nach Hause zurückgekehrt. Aber zurück zum Anfang. So wertfrei wie in dieses Rennen bin ich wahrscheinlich noch nie in einen Wettkampf gegangen. Zu anspruchsvoll war das gesamte Jahr um Großes zu erwarten. Trotzdem war das Ziel finishen. Nach einem angenehmen Flug Das Österreichteam am FlughafenBEim EincheckenMeine ZimmergenossenMassage inklusiveDas letzte Abendmahldie Versorgung

kamen wir trotz Streik ohne Probleme im Hotel an. Das Check in war etwas komplizierter und dauerte 2 Stunden bis wir endlich unser Zimmer hatten. Ich war froh mit meinen österreichischen Freunden nächtigen zu können. Zwar war es ziemlich eng zu viert in einem kleinen Zweibettzimmer, aber wir hatten es gemütlich und verstanden uns blendend. Ich konnte auch ausreichend und gut schlafen, nur die Nacht vor dem Rennen war etwas kurz. Aber das hatte keinen Einluss auf mein Wohlbefinden. Ich stand gut gelaunt, frisch und munter am Start vor der Akropolis und freute mich, dass sich meine Beine sehr locker und leicht anfühlten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – ich hatte beim ersten Kilometer meine Startnummer verloren und mein Getränkegurt war auch zu weit – kam ich schließlich gut in meinen Rythmus. Aber nicht nur meine Beine, auch mein Kopf war stark und ich hatte das Gefühl – das ist mein Tag 🙂 wäre vielleicht auch so gewesen, wenn ich da nicht zwei grobe ernährungstechnische Fehler gemacht hätte, die mir einen fürchterlichen Durchfall beschert haben, der bei km 133 schließlich zum Kreislaufkollaps führte. Bittere Geschichte schon deshalb, weil ich bereits eine Stunde Zeitvorsprung hatte und meine Beine und mein Kopf noch immer perfekt funktionierten. Leider war die Stunde nicht ausreichend um mich zu erholen und ich wurde aus dem Rennen genommen. Über die „Hatt i, tat i, war i – Theorie“  hab ich erst gar nicht nachgedacht. Es ist passiert, ich hab daraus gelernt und ich werde es wieder probieren. Vielleicht schon nächstes Jahr. Fakt ist, es haben mir zwar 112 km ins Ziel gefehlt, dafür hab ich weitere 133 km geschafft auf dem Weg zu mir selbst. Ich hatte außerdem ganz besonders schöne Augenblicke während des Rennen mit Kindern erlebt, einen wunderschönen Sonnenaufgang und ein romantisches Frühstück im Olivenhain mit meinem Engel Elfi, die mich perfekt betreut hat. Elfi DANKE für ALLES, es war ein tolles Abenteuer mit dir und ich hab mich stets gut aufgehoben und perfekt betreut gefühlt. DANKE, und ich hoffe du hast noch eine schöne Zeit in Griechenland!Immer wieder geht die Sonne aufDas Ziel-LeonidasFrühstück im OlivenhainAufzum GalaabendMeerhexi

Elfi hat mich nach meinem Rennausstieg gut nach Sparta gebracht, wo wir noch bis zum nächsten Tag blieben. Am Sonntag ging es dann zurück nach Athen, wo Montag der große Galaabend statt fand und die Sieger geehrt wurden. Dienstag hieß es dann wieder Koffer packen und ab nach Hause. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich noch nie so zufrieden und ausgeglichen von einem Rennen zurückgekehrt bin. Und mit diesem wunderbaren Gefühl in mir freue ich mich bereits auf das nächste Abenteuer 🙂

Ein riesegroßes DANKE möchte ich hier aber auf jeden Fall noch all meinen lieben Freunden schicken, die mir wieder so fest die Daumen gedrückt haben! Danke für die lieben SMS vor und vor allem nach dem Rennen. Ihr seid eine große Kraftquelle für mich! Schön, dass es euch gibt!!! DANKE auch an meinen Papa und Toni, die auf meiner Homepage bzw. auf Facebook alle Interessierten mit Infos versorgt haben 🙂

Jetzt bin ich wieder zu Hause im Einsatz und freu mich auf ein Wiedersehen mit euch, vielleicht bei einem unserer Events mit dem Outdoorfitnessclub Your Way!

In diesem Sinne……..keep on moving!!!!

Eure Sigi

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