24stunden Schwimmen Bad Radkersburg

IMG_1293Mehr als zwei Wochen ist es wieder her, dass ich in der Therme von Bad Radkersburg ins 50 m Becken gestiegen bin und versucht hab, 24 Stunden lang zu schwimmen.  In der Zwischenzeit sind auch die Schwimmhäute zwischen den Fingern wieder verschwunden und ich kann die Tastatur meines PC wieder bedienen, deshalb hat der Bericht auch ein bisschen gedauert 🙂 Mit meiner Glückszahl, der 13, bin ich ins Rennen gegangen und sie hat mir wahrlich Glück gebracht, denn nach 11 Stunden hatte ich das Rennen eigentlich schon abgebrochen. Ja, vor dem Start hatte ich noch leicht lachen und mit Markus und Moderator Erich Fuchs gescherzt. Aber dieses Jahr kam mir das Wasser kälter als sonst vor und mir war bereits, wie vielen anderen Schwimmern auch, schon von 24StundenSchwimmen2009 013der 3. Stunde weg etwas kalt. Da ging es aber noch. In der 6. Stunde war ich jedoch schon so unterkühlt, dass die Lippen zwetschkenblau waren und meine Mama sich schon Sorgen gemacht hat. Aber an aufhören war nicht zu denken. Ich lag gut im Rennen und kämpfte Bahn für Bahn gegen die Kälte. Nach 11 Stunden, ich hatte fast 30 km zurückgelegt, brach mir der Kreislauf zusammen, ich spürte meine Extremitäten kaum vor lauter kalt und ich musste wohl oder übel aus dem Wasser. Raus aus dem nassen Neo, rein in die warmen Klamotten, unter die Decke und anwärmen. An dieser Stelle möchte ich mich einmal ganz herzlich bei meinem Papi bedanken, der unermüdlich auf mich geschaut hat und 24 Stunden lang nicht von meiner Seite gewichen ist und bei meiner Mami, die ihn dabei so toll unterstützt hat. Ein riesengroßes Danke auch an meine Jungs von der Staffel. Danke Maxl, Tomi, Christian und Ludwig, dass ihr euch so lieb um mich gekümmert habt! Christian hat mir gleich ein zweites Paar Socken angezogen, Maxl und Tomi haben versucht durch Massage meine Füsse zu erwärmen. Aber es sollte nicht sein. Obwohl ich eine Stunde geschlafen hab, konnte ich mich einfach nicht mehr erwärmen. Ich hatte die Hoffnung aufgegeben und ging mit Papa ins Hotel wo meine Mama schon auf uns gewartet hat. Ja meine Mama…..man sollte Mütter eben nie unterschätzen 🙂 Sie hat schließlich die „Wundersalbe“ ausgepackt und mir damit noch einmal die Füsse massiert, und siehe da, sie wurden wieder warm 🙂 Ich hab mich dann noch mit einem Frühstück im Vitalhotel gestärkt und schließlich verkündet: „Ich geh wieder ins Wasser“ . Ein bisschen ungläubig haben mich meine Eltern schon angeschaut, aber sie wußten auch, sie können mich nicht umstimmen. 6 Stunden hatte ich noch, als ich wieder ins Wasser zurück bin. Zu kurz um meine Vorjahresleistung zu toppen, aber für mich zählte jede Länge. „Gib alles, nur nie auf“ hat mir Markus einmal mit ins Rennen gegeben. So sollte es sein. Ich war wieder da…… Die Jungs schauten immer wieder bei mir vorbei und haben mich motiviert, 24h Schwimmenmein Papa hat mich weiterhin versorgt und Mama sorgte zusätzlich für moralische Unterstützung.

Hipp

 

 

 

 

 

Trinkpause

Nach vier Stunden war es trotzdem wieder soweit. Ich musste erneut aus dem Wasser und mich anwärmen. Eine Stunde Pause war ausreichend, dass ich die letzte Stunde noch fertig schwimmen konnte und immerhin noch 41,5 km und den 4. Platz erkämpfte. Eine harte Geschichte, aber ich hatte in diesem Jahr eine wichtige Lektion zu lernen und Radkersburg hat mir bestätigt……ich hab sie intus 🙂

stolzer Papigeschafftstolze Mami

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